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Tipps, wie deine Kinder sicher im Internet bleiben

Lukas Grigas
Cybersecurity Content Writer

Heutzutage ist es schwer, sich ein Leben ohne das Internet und die damit verbundene umfassende Vernetzung vorzustellen. Aber für diejenigen von uns, die vor dieser Technologiewelle aufgewachsen sind, ist es relativ schwierig, sich die permanente Vernetzung und den kontinuierlichen Onlinezugriff, über den die heutige Generation verfügt, vorzustellen. Das Internet ist die wohl wichtigste Innovation der letzten 50 Jahre, kann aber, das gilt insbesondere für Kinder, auch ein gefährlicher Raum sein.

Von bedenklichen Inhalten bis zu gefährlichen Online-Bekanntschaften mit Unbekannten - alle Eltern unternehmen alles in ihrer Macht Stehende, um ihre Kinder zu schützen. Doch wo soll man anfangen, wenn es um die Sicherheit Ihrer Kinder im Internet geht?

Heute beschäftigen wir uns mit den Gefahren, mit denen Ihre Kinder im Internet konfrontiert werden könnten, und mit möglichen Schutzmaßnahmen, während Ihre Kinder alle Angebote des Internets nutzen.

Kinder und Jugendliche brauchen einen Online-Schutz

Kinder und Jugendliche zählen zu den aktivsten Internetnutzern. Leider werden sich die mit dem Internet verbunden Bedrohungen und Risiken nicht in Luft auslösen, bloß weil sie jung oder weil sie Ihre Kinder sind.

Cybermobbing, anstößige Inhalte, übermäßige Nutzung sozialer Medien, Sexualstraftäter und Onlinebetrug, der sich speziell an Kinder richtet, sind nur einige der Risiken, mit denen Kinder nahezu jedes Mal konfrontiert werden können, wenn sie online gehen. Unglücklicherweise mangelt es Kindern und Jugendlichen oft an der psychischen Stärke, die für die Sicherheit im Internet Voraussetzung ist. Hier kommen die Eltern ins Spiel, die ihnen die notwendigen Hilfsmittel und Informationen für einen sicheren Umgang mit dem Internet in die Hand geben müssen. Kommen wir gleich zur Sache und sehen wir uns an, wie Sie Ihre Kinder dabei unterstützen können.

Tipps, mit denen Ihre Kinder sicher im Internet unterwegs sind

Die Sicherheitsexperten von NordPass haben hier einige bewährte Maßnahmen aufgelistet, mit denen, wenn sie berücksichtigt werden, das Internet für Ihre Kinder zu einem sicheren Erlebnis wird:

  • Ein sicheres und entspanntes Online-Erlebnis für die ganze Familie.

Klären Sie Ihre Kinder über die Bedeutung der Privatsphäre auf

Vor dem Internetzeitalter wurde fast jedem beigebracht, nicht mit Fremden zu sprechen oder ihnen die Tür zu öffnen. Das sollte auch für die Internet-Generation gelten. Erklären Sie Ihren Kindern, wie wichtig es ist, dass sie ihren Namen, ihre Adressen oder andere persönliche Informationen nicht an Unbekannte im Internet weitergeben. Warnen Sie sie, mit Fremden online zu chatten, und betonen mit Nachdruck, dass sie niemals ein Treffen mit jemandem vereinbaren sollten, den sie nur im Internet kennen.

Nutzen Sie Kindersicherungen

Kinder tummeln sich gerne im Internet. Leider kann ein kurzweiliges Abenteuer auch aus dem Ruder laufen. Mit Kindersicherungen können Sie und Ihre Kinder unerwünschte Folgen im Web vermeiden. Mit Kindersicherungen können Sie die Internetnutzung auf einige wenige vertrauenswürdige Websites und Apps beschränken, sofern ein Gerät diese Möglichkeit bietet. Richten Sie für Ihre Kinder eigene Konten bei Netflix, YouTube oder anderen Streaming-Diensten ein, damit sie nur begrenzt mit brisanten oder anderweitig unangemessenen Inhalten in Berührung kommen.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Glücksspiele

Spiele können lehrreich und nützlich sein. Aber wie bei allem im Internet gibt es auch eine Schattenseite. Kinder können Opfer von Cybermobbing, Identitätsdiebstahl und sogar Kreditkartenbetrug werden, und diese Gefahren sind bei Online-Spielen besonders ausgeprägt. Recherchieren Sie also unbedingt, bevor Sie entscheiden, ob die Spiele für Ihre Kinder geeignet sind. Überlegen Sie ferner, ob Sie ihnen erlauben, Online-Spiele nur mit echten Freunden zu spielen, und ermutigen sie, mit Ihnen zu sprechen, wenn sie gemobbt werden - bei vielen Spielen können andere Spieler "blockiert" werden. Achten Sie auch auf In-App-Käufe, insbesondere wenn Ihre Karte mit dem Spielkonto Ihrer Kinder verknüpft ist.

Schränken Sie den Zugang zu sozialen Medien ein

Soziale Medien. Einige sind der Ansicht, dass dies das Übel des Internets ist, während andere sagen, dass es auch das Schönste sein könnte. Wie auch immer, heutzutage wissen wir über seine Negative Faktoren und ihre Auswirkungen auf Kinder gut Bescheid. Möglicherweise ist es ein Ding der Unmöglichkeit, Ihren Kindern den Zugang zu den sozialen Medien zu verwehren, also sprechen Sie mit ihnen darüber. Sprechen Sie über die Nachteile dieser Technologie und darüber, dass sie süchtig machen und schädlich sein kann. Es ist wichtig, dass Kinder verstehen, dass es nicht nur um Spiel und Spaß geht und dass Beiträge in den sozialen Medien reale Konsequenzen haben können. Erwägen Sie unter Umständen Regeln und Einschränkungen für die Nutzung sozialer Medien, aber seien Sie nicht zu streng. Vergessen Sie nicht, dass die Teilnahme an sozialen Medien zum Zeitgeist dieser Generation gehört.

Klären Sie Ihre Kinder über die Grundlagen der Cybersicherheit auf

Cybersicherheit ist vielleicht nicht gerade der Heuler, den man mit Kindern besprechen kann, doch heutzutage ist das Thema nicht mehr wegzudenken. Vermitteln Sie einfach und verständlich das Konzept des Identitätsdiebstahls und dessen Folgen. Besprechen Sie ferner, welche Bedeutung die Passwortsicherheit hat. Weisen Sie Ihre Kinder darauf hin, dass sie keine schwachen Passwörter verwenden sollten, und erklären ihnen, warum die Weitergabe von Passwörtern gefährlich sein kann. Die beste Möglichkeit, was die Passwortsicherheit in einem Familienverbund betrifft, ist der Einsatz eines Passwort-Managers wie NordPass. Mit ihm können Sie Ihre Passwörter nicht nur zuverlässig speichern und jederzeit abrufen, sondern auch sicher freigeben. Sie können davon ausgehen, dass die heutigen Kinder den Umgang mit einem Passwort-Manager im Handumdrehen erlernen werden.

Gehen Sie als gutes Beispiel voran

Machen Sie Ihr Kinder zu guten Internetnutzern - gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Erklären Sie, dass Hass, Mobbing und Hetze weder in der realen noch in der digitalen Welt etwas zu suchen haben. Weisen Sie Ihre Kinder darauf hin, dass alles, was sie im Web veröffentlichen, wahrscheinlich dauerhaft öffentlich einsehbar sein wird, und erklären Sie ihnen, wie sich das auf ihre Zukunft auswirken könnte. Zeigen Sie ihnen das Gute am Internet: Wie es Menschen verbindet, wie es ihre Weltanschauung bereichern kann und wie es auch noch Spaß machen kann.

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