nordpass logo

Digitalen Ballast abwerfen: Ein Weg, Ordnung in dein digitales Leben zu bringen

Ruth Rawlings

Das Leben ist kompliziert. Das digitale Leben umso mehr. Im vergangenen Jahr, als die meisten von uns einen großen Teil unseres echten Lebens in die Onlinewelt verlegt haben, kollidierten die beiden und es wurde alles noch komplizierter, als wir es uns wünschen. Je mehr Zeit wir online verbringen, sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit, desto mehr müssen wir erkennen, dass das Chaos in der digitalen Welt ebenso real ist wie in unserer realen Welt. Das kann nervig, stressig und sogar angsteinflößend sein. Und es kann uns auslaugen. Deshalb wollen wir uns heute mit einfachen und effektiven Möglichkeiten befassen, wie wir Ordnung in unser digitales Leben bringen und uns in einer Zeit, in der wir Ruhe brauchen, ein wenig Seelenfrieden verschaffen können.

Was ist digitaler Ballast?

Einfach ausgedrückt: digitaler Ballast ist digitales Chaos. Denke nur an deinen Posteingang mit ungelesenen Nachrichten, deinen Desktop mit Screenshots und veralteten Dateien für die Arbeit, oder an dein Smartphone mit einer peinlich hohen Anzahl an Apps, die du nie wirklich nutzt. Das ist digitaler Ballast, und wir alle wissen, wie wir uns damit fühlen. An einem guten Tag könnten wir das ganze Chaos ignorieren und uns anderen Dingen widmen. Aber es gibt Tage, an denen es dich einfach nur umhaut, auf deinen Posteingang, deinen Desktop oder dein Smartphone zu schauen.

Genau wie Chaos in der realen Welt kann digitale Desorganisation dein Leben unnötig kompliziert und stressig machen. Aber kennst du dieses Gefühl, wenn du gerade deine Wohnung geputzt hast? Ein wunderbares Gefühl. Man fühlt sich lebendig, motiviert und produktiv. Das gleiche gilt für digitales Chaos. Alles zu sortieren, kitzelt die gleichen Nervenenden, die für all diese schönen Gefühle verantwortlich sind.

Den digitalen Ballast loswerden

Wir sind Menschen, und Menschen neigen dazu, Dinge aufzuschieben. Es ist, als ob wir uns nicht gern mit Sachen befassen, die uns unangenehm sind. Komisch, oder? Wir alle tun es. Aber (du wusstest doch, dass jetzt ein „aber“ kommt) nur ein paar Stunden mit unserer eigenen Unordnung konfrontiert zu sein, kann Tage, Wochen, Monate und sogar Jahre der Belohnung bringen.

Hier sind also, ohne weitere Umschweife, ein paar Möglichkeiten, wie du das Chaos in deinem digitalen Leben in den Griff bekommen kannst.

Bereinige deine Posteingänge

Seien wir ehrlich: E-Mails sind verantwortlich für Stress und Ablenkung. E-Mails sind oftmals störend, vor allem wenn der Posteingang von hunderten und tausenden ungelesenen, nicht kategorisierten Nachrichten überquillt. Wenn dein Posteingang voller E-Mails ist, von denen du weißt, dass du sie nicht öffnen oder lesen wirst, filtere sie heraus und lösche sie alle auf einmal. Denke daran, dich von allen Newslettern abzumelden, die du nicht mehr liest. Denke über die Einrichtung separater Ordner für alle wichtigen E-Mails nach, ob es sich um berufliche Angelegenheiten oder Freunde und Familienangehörige handelt. Wenn möglich, versuche, 5 Minuten pro Tag zu reservieren, um deinen Posteingang durchzugehen, damit er nicht immer voller wird.

Lösche nicht genutzte Apps und Konten

Hast du genug von dem blöden Spiel, dem Foto-Editor oder der Shopping-App? Was ist mit den Instagram- oder Twitter-Konten, denen du folgst, die nichts von Wert bringen und nur FOMO hervorrufen? Na, dann folge diesen Konten nicht mehr und wirf diese Apps ein für alle Mal weg. Ansonsten lenken sie dich nur mit unerwünschten Benachrichtigungen ab, was, offen gesagt, ein Stimmungskiller sein kann. Auf einem Smartphone sind diese Apps direkt auf deinem Bildschirm, also ignoriere sie nicht nur – entferne sie einfach.

Bereinige deinen Desktop

Es gibt nur wenige Dinge, die dir den Tag mehr verderben können, als auf einen Desktop zu starren, der mit einer unglaublichen Menge an wahllosen, unzusammenhängenden Dingen übersät ist. Es ist dieses unangenehme Gefühl, das wir bekommen, wenn wir uns unserem eigenen Chaos stellen. Niemand mag es. Sei also unerbittlich: Verschiebe so viele dieser ungenutzten Dateien wie möglich in den Papierkorb, entledige dich des Fotoordners mit hundert Fotos, die im Grunde genommen alle gleich sind. Die restlichen Dateien solltest du nach ihrer Art sortieren, damit du einen Überblick hast. Dasselbe gilt für dein Smartphone. Sorge dafür, dass es übersichtlich ist und du dich leicht zurechtfindest, damit du das beste Erlebnis hast.

Deaktiviere Benachrichtigungen

Es wäre großartig, wenn es möglich wäre, Benachrichtigungen ganz loszuwerden. Leider leben wir nicht in einem Märchen. Heute und in absehbarer Zukunft ist der Umgang mit einer überwältigenden Anzahl von Benachrichtigungen unser Schicksal. Aber wir sind selbst dafür verantwortlich, welche Benachrichtigungen uns täglich stören dürfen. Prüfe also sorgfältig, welche Benachrichtigungen tatsächlich deine Zeit und Aufmerksamkeit wert sind. Musst du wirklich alles über Taylor Swifts Tag wissen oder dass ein neues Make-up-Tutorial auf YouTube hochgeladen wurde? Natürlich liegt das an dir. Aber wenn du die Anzahl der Benachrichtigungen, die du täglich erhältst, auf ein Minimum reduzierst, kannst du unerwünschten Ablenkungen vermeiden und den Überblick über deinen Tag behalten.

Zeitmanagement

Für ein stressfreies Online-Erlebnis müssen wir das Zeitmanagement ernst nehmen. Es lässt sich nicht leugnen: Unser Online-Leben beeinflusst unser mental health stark. Es beeinflusst, wie wir uns selbst, andere und die Welt im Allgemeinen sehen. Und auf jeden Fall ist zu viel von irgendetwas nie gut. Versuche, belanglose Zoom-Anrufe auszulassen, um die Zahl der Meetings zu reduzieren. Plane deine Online-Aktivitäten, ob für die Arbeit oder die Freizeit. Es gibt großartige Apps, die dir dabei helfen können, z. B. DeskTime. Wenn du die harte Gangart bevorzugst, solltest du dir eine feste Grenze setzen, wie viel Zeit du insgesamt online verbringen kannst.

Verbessere deine Cybersicherheit

Online-Sicherheit ist stressig. Das wird niemand leugnen. Es scheint, dass je mehr die Technologie Fortschritte macht, desto mehr Gefahren lauern da draußen. Es wird immer schwieriger, sich zu schützen. Und dann sind da noch Passwörter, die den ersten Schutzwall für unsere bevorzugten Online-Konten bilden. Aber sie alle im Auge zu behalten, ist eine Herausforderung. Denke daran, wie oft du frustriert warst – wahrscheinlich mehr als nur frustriert –, als du gebeten wurdest, dein Passwort zurücksetzen oder zu ändern.

Der beste Weg, dich online besser zu schützen und die lästigen Passwörter in den Griff zu bekommen, ist die Verwendung eines Passwort-Manager wie NordPass. Er speichert nicht nur alle deine Passwörter an einem einzigen Ort und ermöglicht dir einen schnellen Zugriff auf mehrere Geräte, sondern ermöglicht dir auch zu überprüfen, ob eines davon schwach, alt oder kompromittiert ist. Und außerdem musst du mit einem Passwort-Manager nie wieder ein anderes Passwort eingeben, da all deine Anmeldedaten mit nur wenigen Klicks ausgefüllt werden können.

NordPass-News abonnieren

Erhalte die neuesten Nachrichten und Tipps von NordPass direkt in deinen Posteingang.