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8 wichtige Shopping-Tipps für den Black Friday

Monica Webster

Lust auf eine Shopping-Tour? Du glaubst, du bekommst schon das beste Angebot? Falsch gedacht. Die wichtigste Verkaufssaison des Jahres steht bevor, in der jeder nach Möglichkeiten sucht, um Geld zu sparen. Doch auch Cyberkriminelle haben sich längst mit verschiedensten Betrugsmaschen bereit gemacht, um diese Gelegenheit auszunutzen.

Wir haben bereits eine detaillierte Liste der häufigsten und schlimmsten Betrugsmaschen am Black Friday zusammengestellt. Heute möchten wir dir wichtige Tipps geben, mit denen du um diese Betrügereien konsequent einen Bogen machen kannst.

1. Ein Buchstabe, der auf allen sicheren Websites vorkommt

Wenn bei einer Website ein HTTPS im URL-Feld steht und ein winziges grünes Vorhängeschloss daneben erscheint, darfst du dich sicher fühlen, denn das „S“ in „HTTPS“ steht für „sicher“. Manche Websites nutzen hingegen nur HTTP – vor diesen solltest du dich in Acht nehmen.

Um nicht auf Websites zu gelangen, deren Betreiber bösartige Absichten verfolgen, kannst du die Sicherheitseinstellungen deines Browsers so einstellen, dass potentiell gefährliche Websites oder Downloads gesperrt werden. Bei den beliebtesten Browsern ist es den Benutzern heute möglich, ihre Sicherheitseinstellungen so festzulegen, dass sie zu ihren jeweiligen Anforderungen passen. Du kannst deine Sicherheitseinstellungen in den Einstellungen deines Browsers konfigurieren.

2. Bezahle mit Apple Pay, Google Pay oder einer Kreditkarte

Diese Zahlungsmethoden bieten einen besseren Verbraucherschutz als Debit-Karten, Überweisungen oder Barzahlungen. Apple Pay nutzt zur Gewährleistung sicherer Transaktionen beispielsweise Sicherheits-Features, die in die Hardware oder Software deines Geräts eingebaut sind. Käufe, die über Google Pay oder Kreditkarten abgewickelt werden, fallen unter die Bestimmungen von Abschnitt 75 des Consumer Credit Act, durch den ein rechtlicher Schutz gewährleistet ist, wenn das Unternehmen oder der Verkäufer nicht die versprochene Leistung erbringt oder in Konkurs geht.

Vor Verkäufern, die um Banküberweisungen bitten, solltest du dich besonders in Acht nehmen. Betrüger mögen diese Transaktionsart besonders gern, weil sie nach erfolgter Verarbeitung so gut wie nicht mehr rückabgewickelt werden kann. Wenn du im Umgang mit verschiedenen Zahlungsmethoden klug und umsichtig vorgehst, steigen deine Erfolgschancen darauf, dein Geld wiederzubekommen, wenn etwas schiefgeht.

3. Kannst du einen Passwort-Manager verwenden

Wenn du vor allem im Internet auf Schnäppchenjagd gehst, musst du dich darauf einstellen, viele Konten anzulegen und dir dann auch viele Passwörter merken zu müssen. Um dein Leben einfacher und möglichst stressfrei zu gestalten, verwendest du am besten einen Passwort-Manager wie NordPass, der deine Passwörter für dich sicher speichert und sie sich problemlos merkt.

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4. Aktualisiere deine Software

Halte deine Apps stets auf dem neuesten Stand und stelle sicher, dass auf deinen Geräten die neueste Software installiert ist. Betrüger nutzen stets Schwachstellen in der Software aus, um ihr Unheil zu treiben. Regelmäßige Updates tragen jedoch ihren Teil dazu bei, dass du weiterhin geschützt bleibst. Software-Entwickler veröffentlichen regelmäßig Fehlerbehebungen für Bugs, um eine entsprechende Angreifbarkeit zu eliminieren.

5. Nutze eine VPN-App

Bei einem VPN handelt es um eine Sicherheitsebene, die du mit nur einem Klick aktivieren kannst. Mithilfe einer hochmodernen Verschlüsselung, die sich in mehreren Hundert Jahren nicht knacken ließe, bleibt so dein Datenverkehr im Internet vor Betrügern verborgen.

Pop-ups und Weiterleitungen sind nicht nur nervig, sondern können auch sehr gefährlich sein. Wenn du auf sie klickst, kannst du auf betrügerische Seiten weitergeleitet werden. Ebenso kann ein unerwünschter Download von Malware ausgelöst werden. Und sobald dies erfolgt ist, können die Betrüger mit deinem Gerät so ziemlich alles machen, was sie wollen.

7. Sei auf der Hut vor Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein

Der Hype um den Black Friday ist enorm. Das wissen auch so gut wie alle Betrüger. Deshalb versuchen sie ihr Möglichstes, um von dieser Gelegenheit zu profitieren. Allzu oft wird das Internet regelrecht von Angeboten überflutet, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein. Ein nagelneues Smartphone für nur 25 Euro? Ein Paar Designer-Sneaker für 10 Euro? Natürlich klingt das toll. Aber bedenke: Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich auch.

Bleibe unbedingt immer wachsam. Betrüger nutzen lächerlich niedrige Preise als Köder, mit dem sie dich in ihre Falle locken wollen. Im Allgemeinen bewegt sich der Preisnachlass bei Black-Friday-Angeboten im Bereich von 20–30 %.

8. Klicke auf die Vertrauensabzeichen der Website

Vertrauensabzeichen bestätigen, dass ein Sicherheitsunternehmen die Website verifiziert hat. McAffee, VeriSign und Paypal-Verified gehören zu den Angeboten, die am leichtesten erkannt werden. Solche Vertrauensabzeichen findest du üblicherweise unten auf den meisten Websites.

Du musst jedoch auf diese Abzeichen klicken, um sicher sein zu können, dass sie auch echt sind. Denn Vertrauensabzeichen sind lediglich Bilder, und Betrüger können sie per Copy-and-Paste ganz einfach auf ihren gefälschten Websites einfügen. Wenn du auf ein echtes Vertrauensabzeichen klickst, solltest du auf die Seite des Ausstellers (z. B. auf mcaffee.com) weitergeleitet werden.

Fazit

Bei der Jagd nach dem besten Schnäppchen kommt dir Sicherheit vielleicht erst als Letztes in den Sinn. Dabei solltest du gerade jetzt besonders wachsam sein. Diese Vorsichtsmaßnahmen lassen sich in wenigen Sekunden umsetzen. Dein Geld wiederzubekommen, wenn etwas schiefgehen sollte, wird jedoch Tage dauern. Und was noch schlimmer ist: Am Ende der Geschichte werden deine Daten vielleicht auf Jahre hinaus im gesamten Dark Web kursieren.

Wir wünschen dir eine fröhliche und sichere Schnäppchenjagd!

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